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 | Die Einwohner |
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Die Einheimischen
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Auf dem Land haben die Leute nur teilweise fliessendes Wasser oder Strom. Als Lichtquelle genügt meistens eine Glühbirne, die an einem Draht hängt. Für den Strom müssen die Leute auf dem Land nichts bezahlen. Sie brauchen auch sehr wenig. Höchstens für eine Glühbirne im Notfall. Es gibt sogar Einheimische, die ein Fernseher haben. Den Strom dazu haben sie dann aus einer Autobatterie, die sie etwa alle drei Tage im nächsten Dorf neu aufladen müssen. In der Dom. Republik werden etwa sieben Fehrnsehprogramme gesendet. Die meisten Dörfer sind zwar am Stromnetz angeschlossen, aber der Strom ist teilweise sehr knapp. Nanchmal gibt es nur für fünf Stunden im Tag Strom. Selber Strom zu produzieren ist viel zu teuer. Es gibt auch sehr viel Stromausfall.
Auf den Felder sieht man auch Windmühlen, die zum Wasserschöpfen dienen. Die Einheimische holen dort Wasser und waschen ihre Wäsche, wie wir es früher gemacht haben. Auch sehr interessant sind die Schulhäuser. Man hat einfach ein Holzhäuschen aufgestellt, das etwa so gross ist, wie bei uns ein Schulzimmer. Eigentlich hat das Land Schulpflicht, aber die wenigsten halten sich daran. Die Kinder werden als Schuhputzer auf die Strasse geschickt. Sie versuchen durch die Touristen etwas Geld zu bekommen. Aus diesem Grunde sind 40-60% der Bevölkerung Analphapeten. Auch die Arbeitslosenzahl ist sehr hoch. Die Leute werden nicht richtig ausgebildet. Wenn jemand ein Brett versägt, wird er schon als Zimmermann bezeichnet.
Von uns aus gesehen, sind die Dominikaner eingentlich ein armes Volk. Sie hingegen denken, wir sind reich. In Wirklichket aber ist das Verhältnis etwa gleich. Der Dominikaner verdient viel weniger, muss aber auch viel weniger Geld ausgeben.
Ein Dominikanischer Lehrer verdient im Monnat etwa 700 Peso (=ca. 90 SFR.) 500 g Fleisch kostet ca. 100 Peso (=ca. 13 SFR. 1 Ei kostet 1 Peso (= ca. 0.13 SFR.)
Auch die Landpreise sind sehr günstig: 1 m2 Strand kostet ca. 20 Dollar 1 m2 Land kostet etwa 32 SFR. Die ist auch der Grund, wieso immer mehr Amerikaner ins Land ziehen und dort moderne Villen aufbauen.
Die Dominikaner zahlen auch Steuern, aber viel weniger als wir. Auch der Verkehr im Land nimmt immer mehr zu. In den Dörfer stinkt es nach Abgase und an den Strassen wird Gemüse, Früchte, und frisches Fleisch verkauft.
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Das Land Santo Domingo
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