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Wirtschaft

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Zuckeranbau
Als wichtigstes Exportmittel wird sehr viel Zuckerrohr angebaut. Der Zuckerrohr sieht aus, wie grosse Grashalme und wird in riesigen Felder angebaut. Die Felder können 3-4 mal geerntet werden, dann werden sie wieder neu angepflanzt. Die einzige Eisenbahn des Landes wird für die Ernte von Zuckerrohr eingesetz. Wenn die Halme etwa 2 Meter hoch sind, werden sie geerntet und mit der Eisenbahn direkt in die Zuckerindustrie gebracht. Um etwa 5 sFr. zu verdienen, muss ein Arbeiter 1'500 Pflanzen ernten. Die grösste Zuckerindustrie des Landes hat rund 33'000 Angestellte. Das Industriegelende besteht aus einem ganzen Dorf, mit eigener Polizei, Schule und Spital. Die meisten Arbeiter wohnen auch hier. Der Besitzer dieser Industrie ist der dominikanische Vizepräsidenten.

In dieser Fabrik werden die Stengel des Zuckerrohrs gepresst und der Saft wird bei 160°C eingedickt. Die Fasern, die übrig bleiben, werden zum Decken von Häusern benuzt. Die Blätter dienen als Viehfutter. Der Zucker ist zuerst braun und wird dann durch chemische Vorgänge weiss. Im Lande selbst ist der braune Zucker billiger, als der weisse. Bei uns ist es umgekehrt. In der Dominikanischen Republick gibt es noch 17 weitere Zuckerfabricken, drei Bierbrauereien und fünf Rumbrauereien.

Weitere Exportproduckte
Ebenfalls eine grosse Bedeutung für die Wirtschaft haben die Oelmühlen, Reismühlen, die Tabakindustrie und die Getränkefabriken. Der Staat achtet darauf, dass immer weniger Prudukte importiert werden. Darum liess er Zementfabriken, Erdölraffinerien, Eisengiessereien und Betriebe für die chemische Industrie erbauen.

Ebenfalls als wichtiges Exportmittel wird Kakao, Reis und Kaffee angebaut. Der Kafee wächst an strauchartigen Bäumchen mit grünen Früchte, die aussehen wie Vogelbeeren. Wenn die Früchte rot sind, werden sie geerntet und getrocknet. Der Kaffee wird dann geröstet und normalerweise mit Bohnen aus verschiedenen Länder gemischt. Die Dominikaner haben sehr guten Kaffee. Er ist stark und ziemliah süss. Es wird auch Tabak angebaut und es gibt dominikanische Zigarrenmacher. Im Lande gibt es drei grosse Zigarrenfabriken. Man sieht überall ihre Werbung am Strassenrand.

Früchte
Auf der Insel wachsen auch Kaktusfeigen, Mangos, Orangen, Ananas und Bananen. Von den Bananen gibt es zwei Sorten: Normale Fruchtbananen und Gemüsebananen, die hauptsächlich als Gemüse gekocht werden. Ein wichtiges Nahrungsmittel der Einheimischen sind die Kokosnüsse, die hier reichlich vorhanden sind. Sie werden teilweise auch grün angeboten. Kokoswasser ist sehr gesund und hilft gegen Durchfall, Magenbeschwerden, Grippe und vieles mehr. Sie ist so eine Art Allzweckheilmittel der Einheimischen. In einer Kokosnuss kann es bis zu einem Liter Wasser haben. Das Fleisch von Kokosnüssen wird getrocknet und exportiert. Es wird auch Kokosöl hergestellt.

Bodenschätze
Auf der Insel hat es auch bedeutende Bodenschätze. Im innern des Landes werden Kupfer, Nickel, Chromerze und andere seltene Materialien abgebaut. Vor wenigen Jahren hat man auch Gold und Silber entdeckt. Später entdeckte man sogar Erdöl.
Als Exportprodukte werden auch Salz und Gips abgebaut.

Landwirtschaft
Es wird auch sehr viel Landwirtschaft betrieben. Wegen dem tropischen Klima kann das ganze Jahr angebaut werden, und die Pflanzen wachsen sehr schnell. Nur in den südwestlichen Trockengebieten muss künstlich bewässert werden. Es ist auch sehr viel Lehmboden vorhanden. Aus diesem Grunde wer den auch sehr viele Obst- und Gemüsesorten angebaut. Auch Erdbeeren, Spargeln und Pfirsiche werden auf den Märkten verkauft.

Bernstein
Ebenfalls ein wichtiges Exportprodukt ist der Bernstein. Er wird in Bernsteinminen abgebaut und als Schmuck verkauft.
Bernsttein entsteht dadurch, dass Baumharz ins Meer tropfte und dort versteinerte. Er kommt in den Farben gelblich bis schwarz vor. Die Steine, die noch irgend ein Käfer oder sonst ein Insekt im Innern haben, sind besonders kostbar.



Santo Domingo
Bernstein